O13706
Lesung: Igal Avidan "... und es wurde Licht"
| Beginn | Fr., 13.03.2026, 19:00 - 21:00 Uhr |
| Kursgebühr | 0,00 € |
| Dauer | 1 x |
| Kursleitung |
Igal Avidan
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Zum Buch „… und es wurde Licht! Jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel":
Positive Entwicklungen finden selten mediale Beachtung – das gilt auch für Berichte aus Israel. Doch es gibt sie durchaus, wie dieses Buch zeigt, das pünktlich zum 75. Jahrestag der israelischen Staatsgründung veröffentlicht wurde. Der israelische Journalist und Autor Igal Avidan zeichnet ein anderes Bild als die gängigen Nachrichtensendungen: Er portraitiert eine dynamische Gesellschaft, in der Juden und Araber bereits Formen des Zusammenlebens entwickelt haben, die dem Narrativ vom unüberwindbaren Hass – das von Politikern beider Seiten oft instrumentalisiert wird – widersprechen. Die Reportagen gewähren Einblicke in den israelischen Alltag und beschreiben ein friedliches, wenngleich fragiles Miteinander auf unsicherem Grund.
Zum Autor:
Igal Avidan wurde 1962 in Tel Aviv geboren. In Israel studierte er Englische Literatur und Informatik, bevor er sein Studium in Berlin mit Politikwissenschaft fortsetzte. Seit 1990 ist er als freier Journalist in Berlin tätig und berichtet als Nahostexperte für israelische und deutsche Printmedien sowie Radiosender. Zu seinen Veröffentlichungen gehören das 2017 bei dtv erschienene Buch "Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete" sowie ".. und es wurde Licht! Jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel", das im Frühjahr 2023 im Berenberg Verlag herauskam.
Eine Veranstaltung der VHS Ahlen, Sendenhorst und Drensteinfurt in Kooperation mit dem Arbeitskreis Woche der Brüderlichkeit Sendenhorst e.V.


Foto: Ruthe Zuntz



